10/2010 - Verleihung des Fassadenpreises 2010

13.07.2010 | Hamburgs schönste Fassade wurde prämiert

Am Dienstag, d. 13. Juli 2010, überreichten die Kultursenatorin Dr. Karin von Welck und Innungsobermeister Dr. Jan M. Reimers die Preise für den bereits zum zwölften Mal ausgeschriebenen Wettbewerb „Fassadenpreis 2010 - Hamburgs schönste Fassade“.

Erster Preisträger ist die Stadtvilla Heimhuder Straße 39 in Hamburg-Rotherbaum, die einmütig von der Jury unter denkmalpflegerischen und sanierungstechnischen Aspekten nominiert worden war.
Die Vertreter der Eigentümer konnten einen Scheck über Euro 5.000 für das stilgerecht restaurierte Objekt entgegennehmen.

Der zweite Preisträger - der Altonaer Kaispeicher, Große Elbstraße 277 – 279 - erhielt den mit Euro 3.000 dotierten zweiten Preis für die anspruchsvolle und stimmige Sanierung der Halle D aus dem Jahr 1924.

Der dritte Preis in Höhe von Euro 2.000 wurde für die in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutzamt durchgeführte behutsame Restaurierung der Rotklinker-Villa Brabandstraße 3 – ein Entwurf des Architekten J. A. Schäder aus dem Jahre 1929 –vergeben

Eine lobende Anerkennung der Jury erhielt in diesem Jahr das Jugendstil-Etagenwohnhaus Haynstraße 1 – 3 / Hegestraße 41, das mit großem Aufwand sowohl in technischer als auch gestalterischer Hinsicht saniert wurde.

Obermeister Dr. Reimers betonte in seiner Begrüßung: „Wir sind froh, den Denkmalschutz in Hamburg mit dem Fassadenpreis der Landesinnung der Gebäudereiniger unterstützen zu können. Mit diesem Preis wollen wir die Werterhaltung historischer Hamburger Fassaden und die damit verbundenen Aktivitäten des Gebäudereiniger-Handwerks einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.“

Die Kultursenatorin hob in ihrer Laudatio das Engagement sowohl der Preisträger als auch das Engagement der Hamburger Gebäudereiniger:
„Die heute ausgezeichneten Bauherren haben der Freien und Hansestadt einen großen Dienst erwiesen: Alle diese vorbildlich restaurierten Fassaden tragen zur Schönheit unseres Stadtbilds bei. Ich freue mich sehr über den Einsatz der Hamburger Gebäudereiniger für die Denkmalpflege, denn gute Verbindungen zum Handwerk sind für den Denkmalschutz unerlässlich.“

Abschließend wies Obermeister Dr. Reimers darauf hin, dass die hohe Bewerberzahl und die öffentliche Akzeptanz in den letzten Jahren eine gute Ausgangssituation sind, um diesen Fassadenpreis auch zukünftig zu vergeben.


Fotos der Preisträgerobjekte senden wir Ihnen auf Anfrage gern per E-Mail zu – Tel.: 040 – 35 29 54

Materialien zum downloaden:

Beschreibung der Preisträger
Geschichte des Fassadenpreises





Landesinnung der
Gebäudereiniger Hamburg/ Mecklenburg-Vorpommern

Bei Schuldts Stift 3
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